Zeitmessung und Renndatenmanagement für SlotCar & RC-Modelle

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KickRace: Häufige Fragen & Antworten

Inhalt
 
Bedeutung der "Sperrzeit"

Die Sperrzeit bewirkt, dass keine Doppelimpulse während dieser Zeit gezählt werden, d.h. wenn ein Fahrzeug einen Zählimpuls auslöst, und aus irgendwelchen Gründen innerhalb der Sperrzeit weitere Impulse erfolgen, so werden diese nicht erneut gezählt.

Die Sperrzeit hat theoretisch drei Funktionen:

  • verhindern von Mehrfachimpulsen bei mechanischen Zähleinrichtungen (z.B. Prellen von Schaltern oder Kontaktzungen)
  • Verhindern von Impulsfluten bei Massenkarambolagen auf der Start-Ziel-Linie (z.B. bei RC-Cars denkbar)
  • Bestrafung von zu vielen Abkürzungen im RC-Car-Bereich. Dort wird die Sperrzeit auf etwa 10% unter dem theoretisch möglichen Rundenrekord eingestellt. Wenn dann jemand die Kurven zu stark schneidet, wird diese Runde nicht gezählt.
    Das reicht als (angedrohte) Strafe meist aus...
Eine Sperrzeit von 0 ist also nicht sinnvoll und auch bei den allerkleinsten HO-Bahnen (z.B. FALLER AMS oder Tyco) hat man größere Rundenzeiten, so dass es eigentlich kein Problem geben sollte.

Laufzeitfehler 6: Überlauf bei KickRace 2.4.1

Wenn in den Veranstaltungsdaten keine Streckenlänge angegeben ist, kann es zu einem Fehler kommen, wenn die Ergebnisse angezeigt werden sollen.

Dies liegt daran, dass in der bei Programmstart geladenen Veranstaltungsdatei noch keine Länge gespeichert ist.

Dies läßt sich durch folgende Schritte korrigieren:

1. Geben Sie Ihre persönlichen Veranstaltungsdaten sowie unbedingt eine Streckenlänge ein, die größer als 0 ist.

2. Beim Beenden von KickRace wählen Sie die untere Option für den Veranstaltungsnamen und geben Sie im unteren Textfeld einen eigenen Namen ein z.B. "MeineVeranstaltung.xml"

3. Starten Sie KickRace erneut und laden Sie oben links im Veranstaltungsfenster über die Symbol-Schaltfläche "Datei öffnen" die Datei "MeineVeranstaltung.xml" aus, die in Zukunft als Vorgabe verwendet wird.

Beim nächsten und allen späteren Starts von KickRace sollten Ihre Daten wieder geladen werden und der Überlauffehler nicht mehr auftreten. In der nächsten Programmversion werden wir uns dafür etwas Eleganteres ausdenken.

Beheben von Problemen mit der Parallelschnittstelle eines IBM Thinkpad

Bei einigen Rechnern - insbesondere Laptops/Notebooks - gibt es in Einzelfällen aufgrund einer etwas anderen Schnittstellenkonfiguration Probleme im Zusammenspoeil mit KICKRAC (DOS). Beim IBM Thinkpad (z.B. 600er Modell) ist es dazu erforderlich, den EPP-Modus im BIOS einzustellen, da der ECP-Modus, der eigentlich auch den birdirektionalen Betrieb unterstützen sollte, nicht korrekt funktioniert. Weil das BIOS nicht immer direkt zugänglich ist, kann man dazu für die Thinkpad 600er-Reihe ein kleines Tool von IBM unter

http://www-306.ibm.com/pc/support/site.wss/document.do?lndocid=DSHY-3TLQ2L#Utility

herunterladen. Für dessen Funktion allerdings kann seitens KickRace keine Gewährleistung übernommen werden.

Erstellen einer KickRace-Boot-Diskette

Eine Bootdiskette ist sinnvoll, um KickRace - obwohl es nicht viel Platz wegnimmt - nicht auf dem Rechner installieren zu müssen, weil evtl. schon ein anderes Betriebssystem installiert ist (z.B. Windows XP, Linux). Die Bootdiskette setzt das vorhandensein eines DOS-fähigen Minimal-Betriebssystems voraus, das auf die Diskette kopiert werden muss. Dieses Betriebssystem ist nicht Betandteil von KickRace, kann aber von jedem PC mit DOS oder bis Windows 98SE stammen.

1. Stellen Sie Ihr BIOS so ein, daß zuerst vom Diskettenlaufwerk gebootet wird, sofern eine Diskette eingelegt ist:

z.B.
BOOT SEQUENCE:     A: , C:
und
SKIP FLOPPY SEARCH:     DISABLED

2. Wechseln Sie unter Windows in den DOS-Modus oder öffnen Sie ein Fenster mit eeiner DOS-Eingabeaufforderung. Formatieren Sie eine leere 3.5"-Diskette mit dem Befehl

FORMAT a: /s

3. Kopieren Sie danach die folgenden Dateien zusätzlich auf die Diskette:

copy c:\windows\command\country.sys a:
copy c:\windows\command\display.sys a:
copy c:\windows\command\doskey.com a:
copy c:\windows\command\ega.cpi a:
copy c:\windows\command\keyb.com a:
copy c:\windows\command\keyboard.sys a:
copy c:\windows\command\mode.com a:

4. Kopieren Sie außerdem von der KickRace-Diskette oder Ihrer Festplatte die Dateien

einstell.dat
kickrace.exe
auf die Diskette.

5. Legen Sie mit einem Texteditor eine neuen Dateien CONFIG.SYS und AUTOEXEC:BAT auf der Diskette an, die in einem einfachen Fall folgenden Inhalt haben könnten:

CONFIG.SYS:
device=A:\display.sys con=(ega,,1)
Country=049,850,A:\country.sys

AUTOEXEC,BAT:
path=A:\
A:\mode con codepage prepare=((850) A:\ega.cpi)
A:\mode con codepage select=850
A:\keyb gr,,A:\keyboard.sys
A:\doskey
call a:\kickrace.exe

6. Legen Sie die Diskette ins Laufwerk A. Ihres Rechners und starten Sie den Computer neu. KickRace sollte nun automatisch gestartet werden. Das Rennprotokoll und die Einstellungen werden beim verlassen des Programms auf der Diskette gespeichert, da dort das KickRace-Startverzeichnis liegt.
Bitte beachten:
Die Speichervorgänge - insbesondere nach dem Rennen - dauern daher länger als gewöhnt.

 
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